Kostensenkung für KMU - Überkomplexität Reduzieren statt Beherrschen

Kostensenkung und Ergebnis-Verbesserung durch Analyse, Reduzierung und Beherrschung der Unternehmens-Komplexität mit dem Schwerpunkt auf Produkte, Kunden und Prozesse.

Hermann Schlichting

3/4/20261 min read

Unternehmen, die erkannt haben, dass ihre Komplexität zu Problemen führt, "versuchen" diese meistens mit organisatorischen Maßnahmen zu beherrschen.

Dabei werden aber die Ursachen der Komplexitätsentstehung und der damit zusammenhängenden Kosten- und Ergebniswirkung nur unzureichend erkannt, was dazu führt, dass wertvolle und teilweise schnell zu realisierende Kostensenkungspotentiale unerkannt bleiben.

Nach über 30 Jahren Erfahrung aus Projekten zur Komplexitäts-Reduzierung kann ich sagen, dass dies ein unterschätztes Problem im Mittelstand ist.

Wesentliche Ursachen der Über-Komplexität:

1. Die Schwächen der traditionellen Zuschlagskalkulation
Die nicht verursachungsgerechte Zurechnung der Gemeinkosten, aufgrund pauschaler, mengenunabhängiger Zuschlagssätze, zu den Produkten und Kunden führt zu falschen Ergebnisaussagen, was auch zu einer Fehlsteuerung des Unternehmens führen kann.

Dabei werden den Hauptumsatzträgern (Produkte und Kunden) zu hohe Gemeinkosten und den Klein-Produkten und -Kunden zu niedrige Gemeinkosten zugerechnet.
Dies habe ich unter
https://schlichting-akademie.de/kostensenkung-mittelstand-die-zuschlagskalkulation-rechnet-sie-richtig
ausführlicher dargestellt.

2. Fehlendes Komplexitäts-Controlling
Einfache ABC-Analysen, Kostentreiber-Analysen, Beziehungs-Analysen u.v.m. zeigen die Komplexitäts-Entwicklung für den Vorstand auf und führen zur „Handlungsbefähigung“, wodurch z.B. das Definieren von Zielen zur Komplexitätsreduzierung möglich ist.
Dies kann dann auch zur Anpassung der Unternehmensstrategie führen.

Reduzierung der Komplexität:

Ziel ist es, mit geringen Aufwand Überkomplexität zu erkennen und
notwendige Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung zu erarbeiten.

Dazu gehören z.B.
- Streichungen bei Kunden und Produkten
- Auslagerung von Exotenprodukten und Ersatzteile
- Preisanpassungen
- Mindestbestellmengen
- u.v.m.

Dabei analysieren wir im wesentlichen
- das Produktprogramm und
- die Kundenstruktur.

Die großen Komplexitätstreiber sind
- im Maschinenbau das Produktprogramm
- im Komponentengeschäft überwiegend die Kundenstruktur

Dabei stehen z.B. folgende Analysen im Vordergrund:
- Analyse und Korrektur der GK-Zurechnung zu Produkten und Kunden
- Identifikation der Kostentreiber im GK-Bereich
- Welche Produkte und Kunden tragen zur Wertschöpfung bei?
- Welche Potentiale und Risiken sind vorhanden?
- Wie sehen die Beziehungen zwischen Produkten und Kunden aus?
- …

In unserem Komplexitätsmanagement-Seminar vermitteln wir eine
erprobte Systematik und Methodik, damit Sie selbstständig in der Lage sind, Ihre komplexitätsbedingten Kostensenkungspotentiale zu heben.
https://schlichting-akademie.de/komplexitats-management-seminar

Hermann Schlichting